Gesundes Essen einkaufen

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Wo und was wir einkaufen
Unser Standpunkt
Links zum Thema Konsum
[10.10.2011] ü = Datum der letzten Link-Funktionskontrolle
 

letzte Aktualisierung  10.10.2011


"...Joseph Beuys hat mit seinem erweiterten Kunstbegriff dazu aufgerufen, dass jeder Mensch seine künstlerischen Fähigkeiten erkennen und einsetzen solle. Er hat damit nicht gemeint, dass jeder Mensch malen muss, wie es oft interpretiert wird, sondern er hat auf die aktive und bewusste Gestaltungskraft des Einzelnen an dessen individuellen Ort hingedeutet. Er hat sozusagen dem Alltäglichen die Würde und das Freie des Kreativen verliehen. Jede Handlung nämlich die ausgeübt wird ist letztlich Gestaltung in irgendeiner Form. Also gilt es zu erkennen, dass ich als Mensch tatsächlich immer aktiv und am Konstruieren bin.
Am Beispiel des Verbrauchers wird diese Eigenschaft deutlich:


Der Konsumierende ist mit jedem Griff in das Regal,
egal, wonach er greift,
automatisch Auftraggeber an den Hersteller einer Ware,
das Gleiche wieder zu produzieren.
Er ist also Täter und seine Tat bleibt nicht folgenlos.


Ein Landwirt, der seinen Betrieb auf Schweinemast spezialisiert und dafür die Infrastruktur seines Hofes daraufhin ausrichtet und baut, ist aktiv gestaltend. Er beauftragt eine bestimmte Firma für große schlüsselfertige Schweineställe. Er provoziert eine Schlachtfabrik in der Nähe. Er braucht spezielles Futter, das von Händlern besorgt wird. Er beeinflusst durch die erhöhte Produktion die Erzeugerpreise vor Ort. Ein Eierproduzent, der den Hühnerbestand von zehntausend auf hunderttausend aufstockt, gibt den ökonomischen Sachverstand als Grund dafür an. Dies ist richtig, aber die Entscheidung, Eier überhaupt in Massen zu produzieren, hat er selbst gefällt und sich damit in den Zwang begeben.
Je mehr erkannt wird, wie viel eigentlich von meinen eigenen Entscheidungen abhängt, desto mehr wächst der Freiraum, die Entscheidungen reflektieren zu können.
Es entsteht das Gefühl, dass ich zwar Beteiligter an einem Gesamtprozess bin, aber die Verantwortung für meine Entscheidungen selbst zu tragen habe...."

Aus "Kulturkost statt Naturkost" von Christian Hiß in "Der Kritische Agrarbericht 2001 / Argrarkultur" Herausgegeben vom AgrarBündnis e. V., Bramsche, zu beziehen über den ABL-Verlag,
http://www.bauernstimme.de    [10.10.2011] ü
 

 

„ „Nestlé tötet Babys!“ „McDonald’s zerstört den Regenwald!“ „Deine Sportschuhe werden in Kinderarbeit hergestellt!“ Stimmen diese Behauptungen? Wird meine Lieblingsmarke unter unmenschlichen Bedingungen produziert? Kann ich denn überhaupt noch irgend etwas kaufen, ohne damit gleich die Verletzung von Menschenrechten und die Zerstörung der Umwelt „in Kauf“ zu nehmen? Oder sind diese Vorwürfe maßlos übertrieben und ohnehin nicht mehr aktuell? .... Bei vielen Produkten (vor allem bei Lebensmitteln) gibt es gute und günstige Alternativen aus dem Fairen Handel. Wenn vorhanden kann man regionalen und ökologisch hergestellten Gütern den Vorzug geben....  Dieses Buch .... soll Ihre Lust wecken, als Konsument aufmerksam und vielleicht aktiv zu werden.... “

Aus dem Vorwort zu „Schwarzbuch Markenfirmen – Die Machenschaften der Weltkonzerne“ von Klaus Werner und Hans Weiss, Büchergilde Gutenberg 2002;
http://www.markenfirmen.com   [10.10.2011] ü
 
 

"Unsere Lebens-Mittel sollen uns Freude, Gesundheit, Tatkraft und
Energie für den Alltag und ein langes Leben geben. Aber welche sind gut für uns und welche machen uns krank? Oder reicht es uns, einfach nur satt zu werden? Warum werden viele Menschen – mittlerweile auch schon unsere Kinder – immer dicker? Wo kommen unsere Lebensmittel her und wie hat sich deren Herstellung bis heute gewandelt? Die Industrialisierung hatte eigentlich ein edles Motiv: Alle satt zu machen. Maschinen brachten Arbeitserleichterung und höhere Erträge. Nur die Lebens-Mittel sind mit der Zeit immer billiger geworden, während aber alle übrigen Lebenshaltungskosten fortwährend gestiegen sind..."
"
Wir geben viel Geld für exklusive Produkte und Schönheit versprechende Kosmetika aus – und dann essen wir Fast Food, Fertiggerichte und minderwertige, billige Lebensmittel mit zu viel Zucker, Fett und Geschmacksverstärkern. Sollte unser eigener Körper uns nicht mehr wert sein? Lassen wir uns vom äußeren Schein der Produkte so blenden, dass wir nicht mehr nach dem inneren Wert für unsere Gesundheit fragen?..."

Quelle:
http://www.hauptsachesatt.de   [12.12.2009] ü                     ñ
 
 
Wo und was wir einkaufen


ñ ein Klick auf das Bild für mehr Information ñ
ï Naturalpe bzw. Berg-bauernhof Feurstein
in Mittelberg  
   
Naturkost Ökoase  
Axel Hüttenrauch
in Immenstadt
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Ca. 90% unseres Lebensmittel- und Getränke-Einkaufs stammt aus biologischem Anbau. Das erklärt die relativ hohe Tagesumlage von 10-13 € für den Erwachsenen (die wir natürlich genauso bezahlen wie Ihr).

Wir kaufen die Waren fürs Haus von Bauern, deren Wirtschaftsweise wir kennen und darüber hinaus aus kontrollierten Bio-Betrieben und aus fairem Handel.

Im Tal gibt es Bio-Ware im Hofladen der Bergbauernfamilie Feurstein (im Sommer Naturalpe - siehe Bild/Link links oben), bei Joachim im Naturstadl in Hirschegg und im regionalen Supermarkt Feneberg.
Tobi vom Biohof Moosbrugger bringt uns die Milch (frisch aus der Kuh) direkt ins Haus.

In Immenstadt sitzt der Öko-Verteilerdienst Ökoase von Axel Hüttenrauch, hier beziehen wir alles Obst, Gemüse, Salate und zum großen Teil auch Brot, Getränke und Milchprodukte.

Den Fleischeinkauf tätigen wir bei Bauern im Tal und bei Biohöfen im Allgäu und Bregenzerwald.

Beim Einkauf von Kaffee, Kakao, Bananen etc. achten wir darauf,
dass die Waren aus fairem Handel stammen.
Diese Waren kaufen wir in der Ökoase in Immenstadt, zum Teil im Supermarkt oder bei
Rapunzel
(Hand in Hand).   [10.10.2011] ü

 

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Links zum Thema (politischer) Konsum


 

Eine sehr gute Linkliste zu den Themen:
Allgemeine Konzernkritik - Menschenrechte & Entwicklung - Globalisierung & Politik - Faire Arbeitsbedingungen - Fairer Handel - Lebensmittel - Rohstoffe und Umwelt – Medikamente
findet Ihr hier: http://markenfirmen.com/links.htm 

oder noch besser: http://unsdiewelt.com/links
 
 

http://www.oeko-fair.de                   [10.10.2011] ü
„Oeko-fair.de dient der Förderung nachhaltigen Konsumverhaltens, indem es über Produkte, Aktivitäten und Organisationen berichtet, die sich für ökologische, sozial gerechte oder öko-faire (Konsum-) Alternativen einsetzen. Und folgt dabei der Idee, dass Transparenz und Information die Voraussetzungen für eine bewusste Kaufentscheidung für nachhaltige Produkte sind. Das Portal versteht sich als Dienstleister für am nachhaltigen Konsum interessierte Verbraucher, öko-fair engagierte Organisationen und Unternehmen sowie Multiplikatoren.“
 
 

http://www.label-online.de                [10.10.2011] ü
„Mit dem Internet-Angebot www.label-online.de will die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. über in Deutschland gebräuchliche Label informieren und Licht in den Dschungel der Produktkennzeichnung bringen. Der Schwerpunkt liegt bei Labeln mit Bezug zum nachhaltigen, d.h. umweltgerechten, sozial verträglichen und gesundheitlich unbedenklichen, Konsum. Damit soll ein Beitrag zur Förderung nachhaltiger Konsummuster in privaten Haushalten und der öffentlichen Beschaffung geleistet werden. Wir möchten Verbraucherinnen und Verbraucher sowie professionelle Beschafferinnen und Beschaffer (z.B. in Verwaltungen) in die Lage versetzen, eine sachgerechte und individuelle Kaufentscheidung für nachhaltige Produkte zu treffen. Auf der anderen Seite sollen Hersteller animiert werden, verlässliche und aussagekräftige Label für ihre Produkte zu nutzen.“
 
 

http://marktcheck.greenpeace.at     [10.10.2011] ü
„Einkaufen bedeutet auch, dass wir mit jedem Produkt, das wir kaufen, das jeweilige Unternehmen unterstützen und die Art und Weise befürworten, wie dieses Produkt hergestellt wird. Während einige Unternehmen den Konsumentinnen und Konsumenten Transparenz bieten, gibt es andere, die weniger Verantwortung übernehmen und die Strategie schönfärberischer Werbung bevorzugen…Marktcheck bietet nicht nur Information und Orientierung für Verbraucherinnen und Verbraucher, sondern zeigt auch Möglichkeit wie wir gemeinsam aktiv werden und die Unternehmen dazu motivieren können mehr Verantwortung zu übernehmen.“
 
 

Buchtipp: Franz Kotteder: Die Billig-Lüge. Die Tricks und Machenschaften der Discounter.
Droemer, München 2005
Buchbesprechung bei konsumpf - Forum für kreative Konsumkritik:
http://konsumpf.de/?p=1283  
 [10.10.2011] ü

Zum Thema Discounter siehe auch:

Arbeitsalltag in einem der am stärksten expandierenden Discounter Europas
http://lidl.verdi.de/schwarz-buch/schwarz-buch_europa           
[10.10.2011] ü

All die Textilschnäppchen – nur recht und billig?
http://www.saubere-kleidung.de/2007/ccc_07-05-14_pu_aldi_all-die-textilschnaeppchen.html 
[10.10.2011] ü
 
 

http://www.ecotopten.de        [10.10.2011] ü   Seite des Öko-Instituts
Ich will ein neues Produkt kaufen und stehen vor der Qual der Wahl: Welche Marke? Wie steht es mit der Qualität? Welches Modell ist umweltfreundlicher? Wo finde ich schließlich ein preisgünstiges Angebot?
Mit der EcoTopTen-Kampagne nimmt das Öko-Institut die aufwändige Recherchearbeit ab - durch regelmäßige Produktempfehlungen in zehn Bereichen, den so genannten Produktfeldern. Die dort empfohlenen "EcoTopTen-Produkte" haben eine hohe Qualität, ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und sind allesamt ökologische Spitzenprodukte.
Außerdem zeigt EcoTopTen mit den "jährlichen Gesamtkosten", was die Produkte "wirklich" kosten. Das heißt, es wird nicht nur der Kaufpreis verglichen, sondern es fließen auch die Folgekosten in die Bewertung ein.

                                                                                                                                
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