Bergbauern

 

Die Bergbauern haben eine besondere Bedeutung für eine nachhaltige, ökologisch tragfähige Hochgebirgskultur – gäbe es sie nicht, würden die Alpen heute anders aussehen. Was wir kennen und schätzen ist eine über Jahrhunderte gewachsene Kulturlandschaft, die wir der bäuerlichen Arbeit zu verdanken haben. Was passiert, wenn sich diese Arbeit nicht mehr lohnt und die Familie ernährt, wenn die Bauern aufgeben und abwandern, das kann man in vielen Alpentälern der Südost- und Südwestalpen studieren.

Dazu ein Gespräch der taz im Dezember 2009 mit Werner Bätzing über Verödung der Dörfer, Verstädterung und die Gegenbewegungen
 Schöne Orte guten Lebens  [06.12.2018]

An der Seitenwand einer Scheune im Rohrweg findet sich dieser Spruch (Bild Bam im Mai 2008)

 

Alm- und Alpwirtschaft

»…Almen und Alpen sind der Inbegriff intakter Kulturlandschaft und haben deshalb einen hohen umwelt- und agrarpolitischen Stellenwert. Die Landwirtschaft genießt wohl nirgends ein höheres Ansehen als in der Almstufe, was auch für die Zukunft verpflichtet. Die Leistungen der Berglandwirtschaft spielen für die Offenhaltung der Landschaft, den Tourismus und für den Naturschutz eine immer größere Rolle…«

Alpbuch „Alm- und Alpwirtschaft in Bayern“(3,9 MB) [06.12.2018]

Das Buch ist eine wertvolle Informationsgrundlage und bietet interessante geschichtliche Hintergründe über die Alm-/Alpwirtschaft.

Wer wissen möchte, was Begriffe wie Allmende, Bestoß, Galtalmen, Lägerfluren, Maiensäß, Pensionsvieh etc. bedeuten, wird im Glossar S. 104 ff fündig.

 

zalp.ch

zalp.ch ist ein offenes Forum für ÄlplerInnen und Alpinteressierte. Man findet aktuelle Artikel, eine fulminante Stellenbörse, ein Archiv mit zalps (jährlich erscheinende Zeitschrift – die neueren Jahrgänge findet Ihr bei uns), Links, Büchern, Musik, eine Pinwand …

zalp.ch ist Herausgeber von Neues Handbuch Alp, das Ihr auch bei uns in der Bibliothek findet.
»Mehr als 40 Autorinnen und Autoren bringen im Neuen Handbuch Alp ihr Wissen ein, vermitteln praktische Tipps und sinnieren über das Leben oberhalb der Waldgrenze. Oft mit einem Augenzwinkern, immer aus der eigenen Erfahrung heraus, griffig, kompetent, überraschend. Ein Buch, das quietscht wie ein Mund voll trockener Käsekörner und dampftwie ein Kuhfladen in der Morgenfrische, ein Buch für 100 Tage Alp oder eine durchwachte Nacht.«

 http://www.zalp.ch [06.12.2018]