Bergtouren im Kleinwalsertal

Bergtouren im Kleinwalsertal

Grundsätzliches zu unseren Tourentipps Für all unsere Tourenvorschläge gilt: Auf eigene Verantwortung! Plant Eure Touren sorgfältig und überlegt Euch Alternativen für möglichen Abbruch. Studiert den Wetterbericht – im Hochsommer kann es bei Gewitter im hochalpinen Bereich schnell zu Temperaturstürzen von über 20° Celsius kommen. Zur Ausrüstung gehören neben vernünftigen Bergschuhen (knöchelhoch und mit gutem Profil) Wanderrucksack mit Verpflegung und Getränk, Regenschutz und Pullover auch ein aufgeladenes Handy und ein Erste-Hilfe-Set sowie eine Wanderkarte mit Maßstab mindestens 1:25000; bei Klettersteigen zusätzlich ein Bergsteiger-Helm und ein Kletterset. Für Gratwanderungen, steiles Gelände und für Kletterei erst recht sind erforderlich: Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und ein gewisses Maß an alpiner Erfahrung. Wenn Ihr nicht sicher seid, wendet Euch an die Bergschule und/oder nehmt Euch einen Bergführer.
Hinterlegt bei uns Eure Handynummer, notiert Euch unsere, und teilt uns Eure geplante Route und ungefähre Rückkehrzeit mit. Und notiert Euch die Nummer der Bergwacht: 144

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Icon_Link_extern Das Alpine Notsignal besteht aus einem optischen und/oder akustischen Signal beliebiger Art, welches sechs Mal innerhalb einer Minute abgesetzt wird. Es soll nach einer Minute Pause in gleicher Folge wiederholt werden, solange Aussicht besteht, von anderen Bergsteigern, von Berghütten oder im Tal bemerkt zu werden.

Siehe auch die interaktiven Icon_Link_extern  Wander- & Bike-Karten des Tourismusbüros. Auf den Seiten von Icon_Link_extern www.alpin.de gibt es Wandervorschläge zum Download: Icon_Link_extern http://mediadb.alpin.de/pdf/kleinwalser.pdf Icon_pdf 10,5 MB

Sehr schöner Höhenweg auf 1700-1800 m: Rohrweg – Höfle – Fluchtalpe – Hinterwildenalpe – Vorderwildenalpe – Wannenalpe (Hammerspitze +2h) – Innere Kuhgehrenalpe – Abstieg zur Wildentalhütte – Höflerbrücke – Unterahorn – Rohrweg. Gehzeit ca. 7 Stunden
Der Klassiker unter den Allgäuer Touren. Von der Icon_Link_extern Fiderepasshütte über die drei Schafalpenköpfe und das Kemptner Köpfle zur Kemptner Scharte, von dort entweder Einkehr und/oder Übernachtung in der Icon_Link_extern Mindelheimer Hütte oder Abstieg über Hinterwilden ins Wildental. Voraussetzung: gute Kondition, absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Mäßig schwierig. Gehzeit ohne Auf- und Abstieg 3-4 Stunden

Koblet
Gästehaus Lütke – Breitach – Bödmen – Gemsteltal – Obere Gemstelalpe – Sterzer Hütte – Sterzer Seele – Geißhornjoch (ev. Geißhorn 2366 m + 2 h) – Koblet, „via alpina“ – Gemstelpass – Obere Gemstelalpe – kurz vor Bernhards Gemstelalpe die Talseite wechsel – Einkehr Icon_Link_extern Naturalpe – Innerbödmen – Bushalte „Gemse“ – zurück mit Walserbus Linie 1. Gehzeit 7 Stunden

Gästehaus Lütke – Unterer Höhenweg bis Zaferna-Sessellift – Sonnaalp -Oberer Höhenweg – Bühlalpe – Stutzalpe – Aufstieg bis kurz vor Muttelbergscharte – nach rechts auf Fahrweg zur Walmendingerhornbahn-Bergstation – Gipfelkreuz. Gehzeit 2 Stunden Von den Tourismusmarketingleuten wird das Horn „Berg der Sinne“ genannt. Das Walmendinger Horn ist ein schöner Ausgangspunkt für viele Bergtouren – wie z.B. ↓
Entweder von uns zu Fuß über Sonna Alp und Icon_Link_extern Stutzalpe zur Muttelbergscharte (ca. 2 Std.) oder von der Bergstation der Walmendingerhornbahn ebendorthin (ca. 30 min.). Jetzt immer auf dem Grat über Muttelbergkopf und Ochsenhofer Köpfe zur Ochsenhofer Scharte, von dort Abstieg zur Icon_Link_extern Schwarzwasserhütte, Melköde und Auenhütte. Von dort mit Bus Linie 5 zur Fuchsfarm und über den Rohrweg 1,8 km zu uns. Gehzeit von uns 6-7 Stunden  Von der Ochsenhofer Scharte sehr lohnend ist auch der Aufstieg aufs Icon_Link_extern Grünhorn (2039).
Von der Bergstation nur 200 m auf dem breiten Fahrweg nach unten – in der Kurve Abzweig links – Icon_Link_extern Obere Walmendinger Alpe – Untere Walmendinger Alpen – ab hier kleiner Pfad am Hang entlang bis Heubergmulde – Heidelbeeren naschen – Forststrasse Richtung Bühlalpe – Icon_Link_extern Sonna-Alp – Zafernaweg – nach ca. 400 m unterhalb des Sessellifts Abzweig links auf Unteren Höhenweg – Rohrweg – Latte…Gehzeit 2-3 Stunden

Von der Bergstation der Kanzelwandbahn sind es nur 40 Minuten auf den Kanzelwandgipfel (2057 m). Bei guter Sicht und Föhn habt Ihr einen fantastischen Rundblick. Wenn Ihr nach dem Abstieg vom Gipfel wieder auf dem Grat steht, habt Ihr die Qual der Wahl: – über die Kühgund-Hütte zum Fiderepass, von dort über Fluchtalpe odere Innerkuhgehren-Alpe ins Wildental – Hammerspitze siehe unten – Abstieg zum Adlerhorst und am Hang entlang zum Kuhgehrensattel, Abstieg über Innerkuhgehren-Alpe ins Wildental – zurück zur Bergstation, dann Gehrenspitze, siehe unten – Gratwanderung über Fellhorn und  Schlappoltkopf zum Söllereckbahn-Bergstation, von dort schöner Höhenweg nach Riezlern Es gibt aber noch mehr Qualen …
Der schönste und kürzeste Aufstieg beginnt am Grat der Kanzelwand, leichte Kletterei bis zum Gipfel (2179 m), Abstieg über Wannen-Alpe, Icon_Link_extern Innere Kuhgehrenalpe ins Wildental – Höflerbrücke -Unterahorn – Rohrweg. Gehzeit 4 Stunden von der Kanzelwand-Bergstation Sehr schön ist auch nach dem Gipfel die Überquerung von Hochgehren und Schüsser (seit 2013:  Oberstdorfer Hammerspitze) zur Fiderepass-Hütte – Abstieg ins Wildental… (Klettererfahrung erforderlich!)
Diese Wanderung besticht durch ihre Blumenvielfalt und einen herrlichen Ausblick, da bis zum Gipfelkreuz der Gehrenspitze eine Gratwanderung. Walserbus Linie 1 Nach Riezlern/Kanzelwand – Auffahrt mit der Kanzelwandbahn – Ausgang scharf links – Gehrenspitze – Riezler Alpen – Riezler Höhenweg links – Talstation Kanzelwandbahn. Gehzeit 2 Stunden

Widderstein rund
Gästehaus Lütke – Unterahorn – Breitach – Gemsteltal – Obere Widdersteinhütte – Hochalpsee (lange Pause, viele Murmeltiere!) – Bärgunttal – Baad – Bus zum Rohrweg. Gehzeit 6 Stunden Früher Aufbruch lohnt sich! Warum? Tolle Morgenstimmung – angenehme Aufstiegstemperatur – Chance, Wild zu sehen – nicht so viele Leute…

Auenhütte – Ifenhütte – Ifenmulde, diese ein Stück aufwärts, dann links erst durch ein steiles Geröllfeld und dann durch einen noch steileren Schrofendurchlass in der Felswand auf das Ifenplateau, nach rechts auf den Gipfel. Abstieg über Ifersguntalpe und Schwarzwasserhütte in die Melköde, von dort noch knapp 4 km zur Auenhütte. Mit Bus Linie 5 zur Fuchsfarm – über Rohrweg noch 1,8 km zu uns. Gehzeit 7-8 Stunden
Gästehaus Lütke – Fuchsfarm – Brennboden – Oberau Haus Sonnblick – Schneiderküren – Obere Gottesackeralpe (Wegkreuzung, rechts abbiegen) – Vorsicht, nicht die Markierungen verlieren – Gottesackerscharte – Windecksattel – Untere Gottesackerwände, hier lohnt sich ein längerer Aufenthalt – schwieriger Abstieg zur Gatteralpe – zum Teil weglos durchs Gattertobel – Außerschwende – ab Gasthof Bergblick zurück mit Walserbus Linie 2 und ab Riezlern Post Linie 1 bis Mittelberg-Tobel. Gehzeit 9-10 Stunden